keine Energydrinks an Kinder
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Der Konsum koffeinhaltiger Getränke bei Kindern und Jugendlichen ist in den letzten 30 Jahren um 70 Prozent gestiegen. Gerade Hersteller von Energydrinks setzen gezielt auf diese Altersgruppe. Der versprochene Energieschub hält jedoch nie lange an, der Konsum steigt. Dieser willkommene Effekt lässt zwar die Kassen klingen, hat aber ernsthafte gesundheitliche Auswirkungen zur Folge. Für diese sind jedoch nicht nur die Hersteller verantwortlich. Der Markt wird von Erwachsenen geführt. Wir können Vorbild sein und handeln, indem wir uns gegen den Verkauf von Energydrinks an Kinder und Jugendliche einsetzen.
Der Koffeingehalt der Energydrinks ist bis zu dreimal so hoch wie bei Kaffee oder Cola. Die bekannten Nebenwirkungen sind Herzrasen, Blutdruckanstieg oder Krampfanfälle. Was viele aber nicht wissen: im Entwicklungsstadium von Jugendlichen kommt es zur Neubildung und Neuverschaltung von Synapsen im Gehirn und zu einer Eliminierung von überflüssigen Synapsen. Diese Prozesse erfolgen vornehmlich in der Tiefschlafphase. Wird diese durch regelmässigen Konsum von Substanzen wie Koffein gestört, kommt es zu hirnphysiologischen Veränderungen - man wird dumm. Bei den Energie-Drinks scheint die physiologische Balance zwischen Oxidantien und Antioxidantien durch Koffein und Guarana gestört zu werden. Der Organismus reagiert darauf, indem er die betroffenen Zellen, in diesem Fall die Nervenzellen, absterben lässt.
Koffein beseitigt in kleinen Dosen (50-250 mg) Müdigkeit, Erschöpfung und allgemeine Schwäche und macht das Denken und Fühlen lebhafter. Es zeigt sich eine verkürzte Reaktionszeit, eine leichte Euphorie, eine Anregung der Atmung und eine gesteigerte Leistungsfähigkeit. Vermehrtes Kaffeetrinken oder der Konsum von Energydrinks (mehr als 3-4 Tassen Kaffee pro Tag) kann bei Menschen, die zu Angstzuständen neigen, leicht Panikattacken auslösen.
Mittelhohe Tagesdosen (250-600 mg) können folgende Symptome bewirken: Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, gerötetes Gesicht, Magen-Darm-Beschwerden, Rast- und Ruhelosigkeit, Nervosität, Erregung, psychomotorische Agitiertheit, Zittern, Muskelzucken, Einschlafstörung, Schlaflosigkeit, Übersensibilität.
Hohe Dosen (über 600 mg in kurzer Zeit oder über 1000 mg pro Tag) bewirken Herzrasen, Schlafstörungen, Unruhe und Getriebenheit, Übelkeit und Erbrechen.
Diese verhängnisvollen Details blenden Hersteller und Werbeindustrie jedoch bewusst aus. Vermittelt wird der Eindruck eines hocheffektiven Getränks das Wach- und Muntermacher in einem ist - und Jugendliche gar noch vom verfrühten Kaffeekonsum abhält.
Eine von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit in Auftrag gegebene Studie kam zu dem Ergebnis, dass Minderjährige wesentlich schneller als Erwachsene geneigt sind, Energy-Drinks zu kaufen. Demnach würden 68 Prozent aller Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 18 Jahren in Europa Getränke wie Red Bull oder Monster konsumieren.
Unterschreiben Sie gegen den Verkauf von Energydrinks an Kinder und Jugendliche. Unterstützen Sie damit eine Welt, in der junge Menschen gesund und bewusst aufwachsen können.
"Und wenn wir unser eigenes Licht erscheinen lassen, geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis dasselbe zu tun." (Nelson Mandela)
Diese Unterschriftensammlung geht an das BAG und jeden Bundesrat.
LITAUEN HAT ES SCHON GEMACHT.... es ist möglich
Litauen hat dem Verkauf von Energy-Drinks wie Red Bull oder Monster an Jugendliche einen Riegel vorgeschoben. Das Parlament stimmte mit großer Mehrheit für ein Verkaufsverbot von Getränken mit hohem Koffeingehalt an Minderjährige. Die Entscheidung betrifft zwar nur die Verkäufe in dem kleinen baltischen Land, könnte aber auch Auswirkungen auf andere Länder haben.
Litauen ist eigenen Angaben zufolge das erste Land in der EU, das ein Verbot dieser Art ausgesprochen hat. "Wir hoffen, dass einige Länder der EU, die bei dieser Frage keine klare Position haben, dem Weg Litauens folgen werden", sagte Almantas Kranauskas vom Gesundheitsministerium des Landes.
für interessierte: Doku über die Art von Medienpolitik von Redbull
Die dunkle Seite von Red Bull
http://www.youtube.com/watch?v=Jnl-e0ceCcU
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